Avalanche Training Center Davos

Sondieren, bis man den Kunst-
stoffbehälter trifft.
Die permanente Trainingsanlage für die Suche mit Lawinenverschütteten-Suchgeräten (LVS) befindet sich auf dem Jakobshorn Davos. Sie ermöglicht es allen Interessierten, mit ihren LVS unter realistischen Bedingungen zu üben. Die Trainingsanlage ist selbsterklärend.

 

 

 

 

Das Wichtigste in Kürze

Ort: bei der Bergstation der Sesselbahn Carjöl / Fuxägufer am Jakobshorn Davos

  • Kosten: die Benützung des Trainingsgeländes ist kostenlos, einzig ein gültiger Skipass oder ein Wanderticket ist erforderlich
  • Material: eigenes LVS und Lawinensonde mitnehmen
  • Zeiten: täglich offen während den Betriebszeiten der Transportanlagen
  • Information: Davos Klosters Bergbahnen AG, Tel. 081 417 61 50
  • Gruppen: Spezialfahrten und Tarife für Schulen, Gruppen und Kurs auf Anfrage
  • Reservation: für Gruppen möglich, Tel. 081 417 61 50
  • Schulung: Instruktoren gegen Entschädigung buchbar, Information

So funktioniert es

  1. Anzahl der verschütteten "Opfer" (Sender) wählen: 1 - 3 Sender
  2. Zeit für die Ortung der "Opfer" (Sender) wählen: 1 - 15 Minuten
  3. Die gewünschte Anzahl Sender ("Opfer") werden nun zufällig aktiviert und die gewählte Zeit beginnt abzulaufen
  4. Lokalisierung der "Opfer" (Sender) mit dem eigenen Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) und einer Lawinensonde
  5. Die Sender werden nicht ausgegraben, sondern mit der Lawinensonde lokalisiert
  6. Ist die gewählte Zeit abgelaufen, ertönt ein akustisches Signal und die Sender schalten ab. Durch diese Funktion wird die Suche unter Zeitdruck geübt

Aktivierung

Mit der neuen Trainingsanlage kann die korrekte Anwendung der Lawinenverschütteten-Suchgeräte jetzt erstmals unter realistischen Bedingungen trainiert werden, und dies ohne Vorbereitungszeit und Kosten. Das Trainingsgelände besteht aus einer Zone von fast 100 x 100 m in mässig steilem Gelände und stellt so einen realistischen Lawinenkegel dar. In dieser Zone befinden sich 16 in verschiedenen Tiefen im Schnee vergrabene LVS-Sender, welche dank der grossen Batterieautonomie den ganzen Winter im Schnee verbleiben können. Von einer Steuerzentrale aus können die LVS-Sender mittels Funk-Befehl aktiviert werden. Wie bei einem Lawinenunfall kennen die Trainierenden die Platzierung der Sender nicht kennen. Die Elektronik ermöglicht zudem die Aktivierung von einem oder mehreren LVS-Sender nach dem Zufallsprinzip. Anders als in der Realität werden die LVS-Sender nach der genauen Ortung nicht ausgegraben. Die endgültige Lokalisierung erfolgt mit der Lawinensonde. An den Sendern sind Kunststoffbehälter mit definierten Tastflächen sowie ein System zur automatischen Trefferrückmeldung vorhanden. Wenn die Trainierenden mit ihrer Sonde die Kunststoffbehälter treffen, gilt der Sender als gefunden und sendet kein Signal mehr aus.


 

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